Historische Automobile, Motorräder und LKW


Vor rund 25 Jahren war der Oldtimer-Wahn heutiger Tage noch relativ unbekannt. Nur wenige beschäftigten sich mit alten Autos oder Motorrädern. Doch mit dem Fortschreiten der Technik und der oft damit einhergehenden Langeweile sehnten sich immer mehr Menschen nach den großen rollenden  Kunstwerken, den aberwitzigen Konstruktionen oder der mönchshaften Einfachheit der Fahrzeuge unserer Väter und Großväter zurück.
Heute betreibt man als Hobby im großen Stil das, was man früher tun musste, um sich überhaupt fortbewegen zu können: Schrauben. Oder man schwelgt in den gleichen Träumen, die der einfache Mann schon vor hundert Jahren hatte: Luxus-Automobile.



Ein Engländer in der Werkstatt | Helmut Alles

gebundene Ausgabe 2006
219 Seiten
ISBN 978-3-938568-15-6
21,2 x 17,4 x 3 cm
EUR 29,50

Helmut Alles hat mit diesem reich illustrierten und wahrlich ausführlichen Restaurierungs-Ratgeber mehr als nur ein neues Schrauberbuch für Oldtimer-Liebhaber geschaffen. Er zeigt auf, dass die professionelle Restaurierung von Motorrädern der 30er und 40er Jahre (am Beispiel einer Norton) schon mit wenig Grundwissen zu vollziehen ist und trotz oder gerade wegen des hohen Alters der Fahrzeuge deutlich einfacher von statten geht, als bei den späten Motorrädern z.B. der siebziger Jahre.

Alles nimmt gekonnt den Schrecken der »zölligen« Klassiker englischer Herkunft, bereitet aber generell Appetit auf alles, was vor dem Wirtschaftsboom der 50er Jahre auf Rädern stand.


Peking - Paris im Automobil | Luigi Barzini

broschiert 2008
531 Seiten
ISBN 978-3-938568-56-9
21,2 x 17,4 x 3 cm
EUR 19,90

Laut Autobild Klassik 1/2013 eins der 50 wichtigsten Autobücher aller Zeiten

Es waren nicht viele, die 1907 dem Aufruf der Pariser Zeitung »Le Matin« folgten und sich mit Ölkanne und Ölzeug auf die 12.000 Kilometer lange Herausforderunbg einliessen. Fünf Teams wagten das »Rennen«, das nicht ohne Übertreibung als das größte automobile Abenteuer der Geschichte bezeichnet werden darf. Luigi Barzini war mit dabei, er erlebte zusammen mit Fürst Scipione Borghese, Mechaniker Ettore Guizzardi und der »Itala« jedes Schlagloch, jeden Sumpf, schier unüberwindbare Pässe, Wüsten, Schneestürme, zusammenbrechende Brücken ... und traf Menschen, die nie zuvor
ein Automobil erblickten. auch einhundert Jahre später ist sein Buch weit mehr als nur ein Reisebericht: es ist eine Studie über Menschen und Länder wie man sie heute nicht mehr findet, Jede Seite riecht nach Benzin und Dank seines grandioses Schreibstils wird Sie »Peking - Paris« von der ersten bis zur letzten Zeile fesseln. Barzini macht Lust auf Abenteuer!




Mit Hammer und Schlüssel | Tom van Endert

gebundene Ausgabe 2003, 7. Auflage 2011
171 Seiten
ISBN 978-3-938568-76-7
21,2 x 17,2 x 2,8 cm
EUR 24,90

Tom van Enderts liebevoll gestaltetes Standardwerk rund um die russische Antwort auf BMW spielte sich nicht nur in die Herzen der Individualisten sondern auch der Fachpresse. Ein wirklich »sinnvolles« Handbuch mit zahlreichen farbigen Abbildungen, technischen Tricks und einer Genealogie zu allen Serienmodellen seit 1941.
Das weltweit erste Buch über die russischen Urgesteine ist seit Jahren ein Bestseller und geht mittlerweile in seine 6. Auflage.
Der Schwerpunkt des Buches liegt auf den erfolgreichen 650er Modellen der Marken Ural und Dnepr. Aber auch die aktuellen Modelle und die »Urmutter« der russischen Boxer – die M72 – kommen nicht zu kurz.

Dieses Buch ist derzeit nicht mehr erhältlich


Sleeping Beauties | Herbert W. Hesselmann und Halwart Schrader

gebundene Ausgabe 2013
180 Seiten
ISBN 978-3-942153-16-4
28,6 x 24,3 x 2 cm
EUR 35,00

In den frühen 80er Jahren gab es einen Aufschrei des Entsetzens in der internationalen Oldtimerszene: Eine Fotoserie unter dem Titel »Sleeping Beauties« zeigte eine einzigartige Sammlung von seltenen Oldtimern – unter anderem mehrere Bugattis –, die ihr Dasein unter dicken Staub- und Moosschichten fristeten, teilweise unter freiem Himmel gelagert und bereits im Stadium der vollkommenen Auflösung. 1983 erschienen diese faszinierenden Bilder zunächst unter dem Titel »Millionenschrott« im SPIEGEL und wurden für den Fotografen Hesselmanns zu einem durchschlagenden Erfolg. Auch der Bildband (mit Texten von Halwart Schrader) wurde – wenn auch nicht sehr umfangreich gehalten – zu einem begehrten und heiß diskutierten Buch. Erst 2007 erschienen die »Schlafenden Schönheiten« in vollem Umfang in der Edition Olms. Auch dieses Buch ist seit langem vergriffen und erzielt antiquarisch bereits hohe Preise.
Wir haben uns entschlossen, diese legendären und wunderschönen Fotografien in einer überarbeiteten und hochwertigen Buchausgabe wiederauferstehen zu lassen.



Royal Enfield - Die Legende lebt | Dirk W. Köster

gebundene Ausgabe 2009
24 Seiten
ISBN 978-3-938568-92-7
21,6 x 17 x 2 cm
EUR 24,90

Wir erwecken das leider vergriffene Royal Enfield-Buch von Dirk W. Köster zu neuem Leben.
Royal Enfield ist die älteste heute noch produzierende Motorradmarke der Welt. Die nach alter Väter Sitte hergestellten, urenglischen Viertakt-Singles entstehen seit über 50 Jahren im indischen Madras. Bis heute basiert das einzig lieferbare Modell, die Bullet, auf der 350er Royal Enfield von 1955 und ist damit ein authentisches Relikt aus der klassischen Ära britischer Motorradkultur.
Auch in Deutschland finden sich immer mehr Liebhaber für diese nostalgischen Maschinen, die sich dem PS-Kult entziehen und überdies sehr preiswert zu haben sind.
Der Fachjournalist Dirk W. Köster erzählt in diesem Buch die erstaunliche Geschichte der Royal Enfield Maschinen aus alter und vor allem neuer Zeit, mit allen technischen Informationen und illustriert mit vielfach bisher unbekanntem Bildmaterial. Ein Muss für jeden Liebhaber klassischer Motorradtechnik. Selbstverständlich in bester Monsenstein & Vannerdat-Qualität mit komplett überarbeitetem Layout und den aktuellen Modellen 2009.




Auto-Mobilität – Wie der Mensch das Laufen verlernte | Roland Löwisch

gebundene Ausgabe 2011, Holzschuber
504 Seiten
ISBN 978-3942153-04-1
34,2 x 29,6 x 7,2 cm
EUR 149,00

ADAC Motorwelt Autobuch Sonderpreis 2012

Wussten Sie, dass ... es einen Motor gab, der mit Schweineschmalz geschmiert wurde? ... es bis 1884 verboten war, mit dem Fahrrad in Berlin zu fahren? ... der Peterwagen nur so heißt, weil niemand den richtigen Namen aussprechen konnte? ... die erste Ampel gleich nach der Installation explodierte?
Die Geschichte der Automobilität ist in diesem umfangreichen Nachschlagewerk von Roland Löwisch gleichsam informativ wie auch unterhaltsam geschrieben. Somit ist »Auto-Mobilität – Wie der Mensch das Laufen verlernte« nicht nur ein ideales Werkzeug für Auto-Journalisten, sondern auch ein Muss für den Auto-Fan.

»Keine Frage, es gibt nur noch wenige Bereiche der Mobilität, die nicht in Büchern bearbeitet worden sind: Von lebendigen Biografien über von Wissen strotzenden technischen Bibeln bis hin zu Bildbänden, die dem Fetisch Automobil in faszinierenden Ansichten Denkmäler setzen. Und nun gibt es auch einen schweren, teuren und bis in die tiefsten Tiefen schürfenden Band zu dem Thema Wie der Mensch zur Mobilität fand – und dabei das Laufen verlernte.
Roland Löwisch hat sich den Tort angetan, die Geschichte der vergangenen 500.000 Jahre menschlicher Mobilität zusammenzutragen – wobei er mit der Beherrschbarkeit des Feuers vor eben diesen 500.000 Jahren beginnt. Aber da der Mensch bis dato vor dem Feuer davongelaufen war, und es nun für sich nutzen konnte, ist dies der Start der Story.
Dann folgen 500 Seiten mit Daten zur Mobilität: 1781 meldet James Watt ein Planetenräderwerk zum Patent an – das Getriebe ist erfunden. Am 30. August 1867 startet das erste beglaubigte englische Dampfwagenrennen – das Rennen geht über acht Meilen, Isaak W. Boulton gewinnt. Opel baut 1903 exakt 178 Autos. Ford of Japan mietet 1925 am Koyasu-Kai in Yokohama Lagerhallen an und wird hier insgesamt 16.689 Fahrzeuge bauen. Am 6. September 1939 verlässt Enzo Ferrari Alfa Romeo – er kann sich nicht damit abfinden, für einen Hersteller, der ihn seiner Meinung nach gedemütigt hat, auf verlorenem Posten den Rennleiter zu spielen.
Und so geht es weiter: Seite für Seite hat Löwisch Daten aller Art zusammengetragen – die letzte Nachricht kommt vom 2. August 2010: 1,3 Milliarden Dollar überweist der chinesische Hersteller Geely auf das Konto von Ford für den Kauf von Volvo.
Danach folgen noch viele Seiten mit dem Firmen- und Markenregister; einem Register der Fahrzeugmodelle, Stichworte, Stichworte im zeitlichen Kontext, Temporekorde, Personen und der genutzten Literatur. Ein wahrlich schweres – und mit 150 Euro auch nicht gerade preiswertes – Werk, das jedoch bei jedem Durchblättern neues Wissen vermittelt.
Eine unglaubliche Fleißarbeit, die dieses Werk zu einem ganz besonderen Buch macht. Natürlich muss man nur einen Bruchteil des hier versammelten Wissens tatsächlich wissen – aber es macht für den Auto-Fan doch so viel Spaß, hier Neues zu erfahren, mit dem man bei jedem Gespräch auftrumpfen kann, dass man sich das dicke Werk im massiven Holzschuber doch ins Buchregal stellen sollte.«
Jürgen Lewandowski«



Hinweis: Diesen Titel bitte nicht verwechseln mit: Hans-Erhad Lessing: Automobilität. Karl Drais und die unglaublichen Anfänge, erschienen im Maxime-Verlag unter der ISBN 978-3-931965-22-8

Schon vor dem Auto gab es 70 Jahre Automobilität mit Fahrrädern seit Karl Drais, dem weithin unterschätzten Erfinder des Zweiradprinzips von Fahrrad und Motorrad, woraus letztlich Auto- und Flugtechnik hervorgingen. Das Buch stellt die Frage nach dem Zusammenhang mit dem Vulkanausbruch des Tambora und beantwortet sie überzeugend als Urknall der Mobilität. Mit über tausend Bildern und neuentdeckten Quellen wird eine neue technikhistorische Sicht sowie das turbulente Leben des frühen Demokraten Drais unter politischer Verfolgung bis zum bitteren Ende nachgezeichnet.

 

Gedacht Gemacht | Elisabeth Oertel, Joseph Sparsbrod, Johannes Fötsch und Nikolaus Faßlrinner

broschierte Ausgabe 2013
258 Seiten
ISBN 978-3-942153-15-7
22 x 15 x 1,5 cm
EUR 19,00

Über das Buch

Eine »Künstler-Gruppe« macht sich mit ihren alten Simsons auf den Weg von Halle in Richtung Indien.
Ist das Konzeptkunst?
Sie haben keine Vorbereitungen getroffen, keine Ahnung von Technik, kein Werkzeug dabei, keine Ersatzteile eingepackt. Sie lockt das Abenteuer und der Wahnwitz des Vorhabens.
Das Buch erzählt die Geschichte der »Mopedgang« und ihrer außergewöhnlichen Reise, von dem »technischen Hürdenlauf«, dem Stolpern und Schieben quer durch Europa und über dessen Grenzen hinaus. Es erzählt von großen Gefühlen, von Freiheit und Abenteuern, vom Scheitern und dem sanften Erwachen aus einem Traum, dem Abschiednehmen von einem Sommer, der so nie wiederkehren wird. Festgehalten in Tagebuchnotizen, Zeichnungen und Fotos motivieren und bestärken die Autoren den Leser und geben ihm einen Anreiz, sich selber auf den abenteuerlichen Weg zu machen!

Über die Autoren
Elisabeth Oertel (1985), Joseph Sparsbrod (1984), Johannes Fötsch (1984) und Nikolaus Faßlrinner (1986), bilden gemeinsam eine Art Konzeptkünstler-Reisegruppe: Sie studieren gemeinsam, wohnen gemeinsam (in Halle/Saale) und reisen gemeinsam. Durch ihren Mut, sich ohne Vorbereitungen und Vorkenntnisse in eine aufregende Reise zu stürzen, geraten sie immer wieder in Abenteuer, die sie in Texten, Bildern und Zeichungen festhalten.
Und die nächste Tour steht auch schon an: Ein aberwitziges Abenteuer mit russischen Motorrad-Gespannen auf dem Landweg über Sibirien bis nach Kanada.


Motorrad-Straßenrennsport 1946-1950 | Reinald Schumann

Reihe »Deutscher Straßenrennsport nach der Stunde Null«

gebundene Ausgabe 2011
520 Seiten
ISBN 978-3942153-05-8
26,4 x 21 x 3,6 cm
EUR 79,00

Eine wirklich umfassende Geschichte des deutschen Motorsports ist noch nie geschrieben worden, daher hat es über zehn Jahre gedauert, bis Reinald Schumann dieses außergewöhnliche Vorhaben erfolgreich abschließen konnte. Dank seines umfangreichen privaten Archivs und der tatkräftigen Hilfe ehemaliger Motorsportler, Behörden, Archiven und Zeitungsverlagen gelang es ihm, einen nahezu lückenlosen Überblick über den deutschen Motorrad-Straßen-Rennsport von 1946 bis 1950 zusammenszustellen. »Deutscher Motorrad-Straßen-Rennsport 1946-1950« beschränkt sich dabei nicht allein auf die Veranstaltungen in den damaligen Westzonen bzw. der Bundesrepublik, sondern erfasst auch die Rennen in der damaligen Besatzungszone bzw. der späteren DDR.
Die reiche Bebilderung zeigt eine Menge bisher unveröffentlichter Fotos und höchst eindrucksvolle Bilder, die einem das dramatische Geschehen noch heute deutlich werden lassen.
Es werden die Jahre von 1946 bis einschließlich 1950 behandelt, also genau die Zeit, in der noch mit Kompressormaschinen gefahren werden durfte. Ab 1951 waren auch die deutschen Motorradfahrer wieder international zugelassen und mussten sich folglich den hier gültigen Vorschriften beugen, die keine Kompressoren mehr zuließen. Diese Zeit der Rennen mit Saugmotoren wird in einem weiteren Band beschrieben, dessen Fertigstellung bereits weit fortgeschritten ist und in absehbarer Zeit bei uns im Verlag erscheinen darf.

Der vorliegende Band ist unser Auftakt für die neue Reihe »Deutscher Straßenrennsport nach der Stunde Null« und wird selbstverständlich auch auch die lang erwartete Neuauflage von »Motorsport in Deutschland 1945 bis 1955« in stark überarbeiteter Version als »Deutscher Automobil-Rennsport 1946-955« in nunmehr lückenloser Darstellung der genannten Rennen inklusive der damaligen DDR und mit vielen weiteren und bisher unveröffentlichten Bildern umfassen.



Deutscher-Automobilrennsport 1946-1955 | Reinald Schumann

Reihe »Deutscher Straßenrennsport nach der Stunde Null«

Nach dem erfolgreichen und vom ADAC preisgekrönten ersten Band unserer Reihe »Deutscher Straßenrennsport nach der Stunde Null« präsentieren wir den Fortsetzungsband »Deutscher Automobilrennsport 1946-1955«, der sich – der Titel sagt es bereits – dem vierrädrigen Geschehen kurz nach dem Krieg bis mitten in die Wirtschaftswunderzeit widmet.
Fast unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erwachte in diversen europäischen Staaten nicht nur die Wirtschaft, sondern auch der Motorsport zu neuem Leben und es dauerte auch gar nicht lange, bis er sich in dem fast völlig zerstörten Deutschland wieder regte.
Es ist heute kaum zu glauben, mit welchem Idealismus und mit welchen unzulänglichen, primitiven Mitteln einige Enthusiasten daran gingen, wieder Rennen fahren zu können, und welches Interesse diesen Veranstaltungen in weitesten Kreisen der Bevölkerung entgegengebracht wurde. 200.000 oder 300.000 Zuschauer waren damals keine Seltenheit! Sie alle genossen die spannende Unterhaltung dieser sportlichen Wettkämpfe, die sie von ihren Alltagssorgen für eine Weile ablenken konnte.
Diese Zeit und ihre Geschehnisse einzufangen, ist Absicht des vorliegenden Buches, wobei sich der Inhalt auf die Autorennen beschränkt. Die Motorradrennen bis 1955 werden in dem bereits erschienenen Band »Motorrad-Straßenrennsport in Deutschland« behandelt.

Reinald Schumanns Werk ist umso bemerkenswerter, wenn man weiß, dass detaillierte Informationen über die damaligen Autorennen heute kaum noch erhältlich sind. Eine zusammenhängende Darstellung hat es zudem – außer vielleicht in Schumanns Vorgänger-Buch »Motorsport in Deutschland 1945-1955« (von dem einige Leser enttäuscht waren, weil z. B. über Motorradrennen nichts zu finden war) – nie gegeben. Als jenes Buch dann längst vergriffen war, entschloss sich der Autor, ein neues und vollständiges Buch zu erstellen, das einerseits neue Erkenntnisse und wesentliche Erweiterungen sowie den ursprünglichen Text der seinerzeit ausgelassenen Abschnitte enthält und andererseits auch alle Rennen in der damaligen DDR berücksichtigt sowie auch viel neues und vor allem bisher unveröffentlichtes Bildmaterial bringt – sowohl aus dem eigenen Archiv als auch von freundlichen Helfern zur Verfügung gestellt.
Dieses neue Buch liegt nun also in einer atemberaubend umfassenden Form vor; eine wirklich vollständige Chronik des Autorennsports im Nachkriegsdeutschland bis einschließlich 1955. Das Bestreben des Autors, möglichst seltene, bisher unveröffentlichte Fotos zu bringen, führte zu einer authentischen Darstellung der Rennen, bei der die Bildqualität aufgrund der provisorischen Nachkriegs-Bedingungen zwar oftmals bescheiden anmutet, andererseits aber das dramatische Geschehen im Spiegel der Zeit deutlich werden lässt.



Bugatti – The Type 57S | Bernhard Simon & Julius Kruta

gebundene Ausgabe 2003
305 Seiten
ISBN 978-3938568-30-9
30,6 x 24,8 x 3 cm
EUR 125,00

Über 400, teilweise bislang unveröffentlichte Abbildungen und großformatige Bilder von Martyn Goodard, Rune Baashus, Günther Krause, Winston Goodfellow, Michel Zumbrunn and H. D. Seufert, sowie Reproduktionen von bislang unveröffentlichten Werkszeichnungen. Illustrationen von Paul Bouvot.

Die langjährigen und akribischen Recherchen der Autoren haben sich gelohnt: »The Bugatti Type 57S« gilt heute bereits als Standardwerk.
Es besteht aus zwei Teilen: Ein Leseteil über die generelle Entwicklung des 57S, den Protypen, Rennfahrzeugen – und einem Registerteil mit der vollständigen Historie aller Serienfahrzeuge dieses Modells, reichlich illustriert mit zeitgenössischen und aktuellen Fotografien.

Das Buch ist nur in englischer Sprache erhältlich.



European Hot Rod | Sören Sünkler

gebundene Ausgabe 2010
127 Seiten
ISBN 978-3938568-53-8
21,6 x 17 x 1,6 cm
EUR 22,00

Hot Rods, umgangssprachlich übersetzt etwa ›Heiße Flitzer‹, nennt man aufgemotzte Oldtimer, die in früheren Zeiten (ab den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts) hauptsächlich zum Einsatz bei Geschwindigkeitsrennen leichter und schneller getuned wurden, heute oft aber nur noch des cooleren Aussehens oder lauteren Motors wegen umgebaut werden. Die europäische Szene in England, Skandinavien und Deutschland unterscheidet sich dabei grundlegend von der kommerziellen, amerikanischen Hochglanzvariante, die deutlich POP! ist. In Europa gehören die oftmals extra matt lackierten und verbeult gelassenen Hot oder Rat Rods dagegen zu Szene-Subkulturen wie Rockabilly oder Punkrock, oder auch zur Biker-Szene. Restriktive Gesetzesgrundlagen in Deutschland (notwendige TÜV-Abnahme) lassen das Tuning-Rebellentum allerdings immer noch in geordneten Bahnen ablaufen. Nebenbei werden u. a. Pin Striping, Pin-Up-Kunst und Tiki-Style thematisiert, die den Hot-Rod-Kult mitgeprägt haben.
Nachdem es zur amerikanischen und britischen Szene inzwischen enorm viel Literatur gibt, arbeitet Sören Sünkler mit diesem reich bebilderten Buch erstmals umfassend die deutsch-skandinavische Hot-Rod-Szene auf.




Lyons’ Jaguar XJ – Ein Vermächtnis in drei Serien | Heiner Stertkamp

Am 26. September 1968 stellte Jaguar mit dem XJ den Nachfolger aller bis dato gebauten Jaguar-Limousinen vor. Zugleich war dies das letzte Modell, welches noch vom Firmengründer Sir William Lyons maßgeblich gestaltet wurde. Dem britischen Automobilhersteller gelang mit seiner einmaligen Kombination aus Luxus und Sportlichkeit ein Meilenstein der Design- und Ingenieurskunst, dessen typische Linienführung von vielen nachfolgenden Modellen immer wieder zitiert wurde. Zum Zeitpunkt seines Erscheinens stellte der XJ das Non-Plus-Ultra des in einer Großserie technisch machbaren dar und wurde gleich mehrfach hintereinander zum Auto des Jahres gewählt.
Lange Zeit fristete der laut Lyons vollendetste Jaguar ein Schattendasein hinter den Szene-Ikonen E-Type, XK oder Mark II. Doch das Blatt wendet sich langsam und rückt den XJ in das Licht, das er verdient. Aus den einst preiswert im »abgerockten« Zustand zu bekommenden Oberklasse-Fahrzeugen sind längst restaurierungswürdige Sammlerstücke geworden.
Das Buch von Heiner Stertkamp ist im Gegensatz zu den wenigen bisher in deutscher Sprache erschienenen XJ-Büchern keine Übersetzung, sondern eine völlige Neuschöpfung, die mit vielen Unstimmigkeiten vergangener Publikationen aufräumt und durch Detailverliebtheit und Präzision überzeugt. Das Buch stellt somit eine interessantre Lektüre für den XJ-Fan dar und ist zugleich die ideale Informationsquelle für Oldtimerfans, die eine der englischen Katzen besitzen oder gar restaurieren wollen.




Fahrt und Fessel | Gustav Stratil-Sauer

broschierte Ausgabe 2009
305 Seiten
ISBN 978-3938568-58-3
18 x 13,2 x 2,8 cm
EUR 14,80

Als Gustav Stratil-Sauer 1924 mit seinem Wanderer-Motorrad nach Afghanistan aufbrach, konnte er noch nicht ahnen, in was für ein Abenteuer er sich bald verstricken würde.
Heute liest sich die authentische Reise des jungen Wissenschaftlers wie ein aberwitziger Karl May-Roman. Wäre die Geschichte nicht wahr, so würde sie keiner glauben.

Die anfängliche Euphorie der lange geplanten und hart ersparten Forschungsreise verliert sich schnell in der harten Realität. Das ungewohnte Reisen auf dem Motorrad(-Gespann) über kaum passierbare Wege, die fremden, oft feindseligen Kulturen, Krankheiten, Stürze und Pannen lassen die Reise schnell zur Tortur werden. Schließlich tötet der Autor in Notwehr einen Afghanen ... und landet in einem zum Tode verurteilt im Gefängnis. Ein Justiz-Thriller beginnt.

Spannend, spannend, spannend – bis zur letzen Seite.