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Historische Automobile, Motorräder und LKW
Vor rund 25 Jahren war der Oldtimer-Wahn heutiger Tage noch relativ unbekannt. Nur wenige beschäftigten sich mit alten Autos oder Motorrädern. Doch mit dem Fortschreiten der Technik und der oft damit einhergehenden Langeweile sehnten sich immer mehr Menschen nach den großen rollenden Kunstwerken, den aberwitzigen Konstruktionen oder der mönchshaften Einfachheit der Fahrzeuge unserer Väter und Großväter zurück.
Heute betreibt man als Hobby im großen Stil das, was man früher tun musste, um sich überhaupt fortbewegen zu können: Schrauben. Oder man schwelgt in den gleichen Träumen, die der einfache Mann schon vor hundert Jahren hatte: Luxus-Automobile.
![]() | Ein Engländer in der Werkstatt | Helmut Alles gebundene Ausgabe 2006 219 Seiten ISBN 978-3-938568-15-6 21,2 x 17,4 x 3 cm EUR 29,50 Helmut Alles hat mit diesem reich illustrierten und wahrlich ausführlichen Restaurierungs-Ratgeber mehr als nur ein neues Schrauberbuch für Oldtimer-Liebhaber geschaffen. Er zeigt auf, dass die professionelle Restaurierung von Motorrädern der 30er und 40er Jahre (am Beispiel einer Norton) schon mit wenig Grundwissen zu vollziehen ist und trotz oder gerade wegen des hohen Alters der Fahrzeuge deutlich einfacher von statten geht, als bei den späten Motorrädern z.B. der siebziger Jahre. Alles nimmt gekonnt den Schrecken der »zölligen« Klassiker englischer Herkunft, bereitet aber generell Appetit auf alles, was vor dem Wirtschaftsboom der 50er Jahre auf Rädern stand. ![]() ![]() |
![]() | Peking - Paris im Automobil | Luigi Barzini broschiert 2008 531 Seiten ISBN 978-3-938568-56-9 21,2 x 17,4 x 3 cm EUR 19,90 Laut Autobild Klassik 1/2013 eins der 50 wichtigsten Autobücher aller Zeiten Es waren nicht viele, die 1907 dem Aufruf der Pariser Zeitung »Le Matin« folgten und sich mit Ölkanne und Ölzeug auf die 12.000 Kilometer lange Herausforderunbg einliessen. Fünf Teams wagten das »Rennen«, das nicht ohne Übertreibung als das größte automobile Abenteuer der Geschichte bezeichnet werden darf. Luigi Barzini war mit dabei, er erlebte zusammen mit Fürst Scipione Borghese, Mechaniker Ettore Guizzardi und der »Itala« jedes Schlagloch, jeden Sumpf, schier unüberwindbare Pässe, Wüsten, Schneestürme, zusammenbrechende Brücken ... und traf Menschen, die nie zuvor ein Automobil erblickten. auch einhundert Jahre später ist sein Buch weit mehr als nur ein Reisebericht: es ist eine Studie über Menschen und Länder wie man sie heute nicht mehr findet, Jede Seite riecht nach Benzin und Dank seines grandioses Schreibstils wird Sie »Peking - Paris« von der ersten bis zur letzten Zeile fesseln. Barzini macht Lust auf Abenteuer! ![]() |
![]() | Mit Hammer und Schlüssel | Tom van Endert gebundene Ausgabe 2003, 7. Auflage 2011 171 Seiten ISBN 978-3-938568-76-7 21,2 x 17,2 x 2,8 cm EUR 24,90 Tom van Enderts liebevoll gestaltetes Standardwerk rund um die russische Antwort auf BMW spielte sich nicht nur in die Herzen der Individualisten sondern auch der Fachpresse. Ein wirklich »sinnvolles« Handbuch mit zahlreichen farbigen Abbildungen, technischen Tricks und einer Genealogie zu allen Serienmodellen seit 1941. Das weltweit erste Buch über die russischen Urgesteine ist seit Jahren ein Bestseller und geht mittlerweile in seine 6. Auflage. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf den erfolgreichen 650er Modellen der Marken Ural und Dnepr. Aber auch die aktuellen Modelle und die »Urmutter« der russischen Boxer – die M72 – kommen nicht zu kurz. Dieses Buch ist derzeit nicht mehr erhältlich ![]() |
![]() | Sleeping Beauties | Herbert W. Hesselmann und Halwart Schrader gebundene Ausgabe 2013 180 Seiten ISBN 978-3-942153-16-4 28,6 x 24,3 x 2 cm EUR 35,00 In den frühen 80er Jahren gab es einen Aufschrei des Entsetzens in der internationalen Oldtimerszene: Eine Fotoserie unter dem Titel »Sleeping Beauties« zeigte eine einzigartige Sammlung von seltenen Oldtimern – unter anderem mehrere Bugattis –, die ihr Dasein unter dicken Staub- und Moosschichten fristeten, teilweise unter freiem Himmel gelagert und bereits im Stadium der vollkommenen Auflösung. 1983 erschienen diese faszinierenden Bilder zunächst unter dem Titel »Millionenschrott« im SPIEGEL und wurden für den Fotografen Hesselmanns zu einem durchschlagenden Erfolg. Auch der Bildband (mit Texten von Halwart Schrader) wurde – wenn auch nicht sehr umfangreich gehalten – zu einem begehrten und heiß diskutierten Buch. Erst 2007 erschienen die »Schlafenden Schönheiten« in vollem Umfang in der Edition Olms. Auch dieses Buch ist seit langem vergriffen und erzielt antiquarisch bereits hohe Preise. Wir haben uns entschlossen, diese legendären und wunderschönen Fotografien in einer überarbeiteten und hochwertigen Buchausgabe wiederauferstehen zu lassen. |
![]() | Gedacht Gemacht | Elisabeth Oertel, Joseph Sparsbrod, Johannes Fötsch und Nikolaus Faßlrinner broschierte Ausgabe 2013 258 Seiten ISBN 978-3-942153-15-7 22 x 15 x 1,5 cm EUR 19,00 Über das Buch Eine »Künstler-Gruppe« macht sich mit ihren alten Simsons auf den Weg von Halle in Richtung Indien. Ist das Konzeptkunst? Sie haben keine Vorbereitungen getroffen, keine Ahnung von Technik, kein Werkzeug dabei, keine Ersatzteile eingepackt. Sie lockt das Abenteuer und der Wahnwitz des Vorhabens. Das Buch erzählt die Geschichte der »Mopedgang« und ihrer außergewöhnlichen Reise, von dem »technischen Hürdenlauf«, dem Stolpern und Schieben quer durch Europa und über dessen Grenzen hinaus. Es erzählt von großen Gefühlen, von Freiheit und Abenteuern, vom Scheitern und dem sanften Erwachen aus einem Traum, dem Abschiednehmen von einem Sommer, der so nie wiederkehren wird. Festgehalten in Tagebuchnotizen, Zeichnungen und Fotos motivieren und bestärken die Autoren den Leser und geben ihm einen Anreiz, sich selber auf den abenteuerlichen Weg zu machen! Über die Autoren Elisabeth Oertel (1985), Joseph Sparsbrod (1984), Johannes Fötsch (1984) und Nikolaus Faßlrinner (1986), bilden gemeinsam eine Art Konzeptkünstler-Reisegruppe: Sie studieren gemeinsam, wohnen gemeinsam (in Halle/Saale) und reisen gemeinsam. Durch ihren Mut, sich ohne Vorbereitungen und Vorkenntnisse in eine aufregende Reise zu stürzen, geraten sie immer wieder in Abenteuer, die sie in Texten, Bildern und Zeichungen festhalten. Und die nächste Tour steht auch schon an: Ein aberwitziges Abenteuer mit russischen Motorrad-Gespannen auf dem Landweg über Sibirien bis nach Kanada. |
![]() | Lyons’ Jaguar XJ – Ein Vermächtnis in drei Serien | Heiner Stertkamp Am 26. September 1968 stellte Jaguar mit dem XJ den Nachfolger aller bis dato gebauten Jaguar-Limousinen vor. Zugleich war dies das letzte Modell, welches noch vom Firmengründer Sir William Lyons maßgeblich gestaltet wurde. Dem britischen Automobilhersteller gelang mit seiner einmaligen Kombination aus Luxus und Sportlichkeit ein Meilenstein der Design- und Ingenieurskunst, dessen typische Linienführung von vielen nachfolgenden Modellen immer wieder zitiert wurde. Zum Zeitpunkt seines Erscheinens stellte der XJ das Non-Plus-Ultra des in einer Großserie technisch machbaren dar und wurde gleich mehrfach hintereinander zum Auto des Jahres gewählt. Lange Zeit fristete der laut Lyons vollendetste Jaguar ein Schattendasein hinter den Szene-Ikonen E-Type, XK oder Mark II. Doch das Blatt wendet sich langsam und rückt den XJ in das Licht, das er verdient. Aus den einst preiswert im »abgerockten« Zustand zu bekommenden Oberklasse-Fahrzeugen sind längst restaurierungswürdige Sammlerstücke geworden. Das Buch von Heiner Stertkamp ist im Gegensatz zu den wenigen bisher in deutscher Sprache erschienenen XJ-Büchern keine Übersetzung, sondern eine völlige Neuschöpfung, die mit vielen Unstimmigkeiten vergangener Publikationen aufräumt und durch Detailverliebtheit und Präzision überzeugt. Das Buch stellt somit eine interessantre Lektüre für den XJ-Fan dar und ist zugleich die ideale Informationsquelle für Oldtimerfans, die eine der englischen Katzen besitzen oder gar restaurieren wollen. ![]() |







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Diesen Titel bitte nicht verwechseln mit: Hans-Erhad Lessing: Automobilität. Karl Drais und die unglaublichen Anfänge, erschienen im Maxime-Verlag unter der ISBN 978-3-931965-22-8





